Motte

 

Erfahrungsbericht von Motte und Sarah

 

Mein Name ist Sarah, ich bin 23 und ich habe Motte am 31.10.2017 adoptiert.

Ich hatte schon lange den Wunsch einen eigenen Hund zu haben und irgendwann war dieser Wunsch so groß, dass ich mich umgeschaut habe was es für Möglichkeiten gibt, da mir von Anfang an klar war, ich möchte einen Hund aus dem Tierheim oder Tierschutz. Relativ schnell bin ich auf die Seite von, damals noch, AnimalSoulSavoir.e.V gestoßen. Ich belass mich darüber, wie so eine Adoption abläuft, was man für Voraussetzungen benötigt und wie die Hunde sind bzw. wie es am besten ist mit ihnen umzugehen sollte. Ich blieb auf der Seite von der Tierschutzorganisation und schaute so durch.

Ich war verliebt - so viele unglaublich schöne Wesen. Ich schrieb den Tierschutz an um mehr zu erfahren, um eine Hündin kennen zu lernen.

Das verlief alles relativ fix, von dem Tag an, an dem ich das erstmal geschaut habe und dem Anschreiben und dem ersten treffen in Klein-Paschleben.

Leider klappte es mit der ersten Hündin nicht so wie gewünscht, dennoch gaben wir nicht auf und schauten weiter welcher Hund vielleicht besser wäre. Sarah erzählte und zeigte mir Bilder von Hunden die noch in Rumänien waren unteranderem auch von Motte. Ein paar Wochen später war Motte in Deutschland, in der zwischen Zeit war Sarah bei mir und meiner Mama um sich unser Haus, Grundstück anzuschauen und auch um mich und meine Mama etwas besser kennen zulernen und um uns besser einschätzen zu können.

ein paar Tage später, bekam ich eine Nachricht von Sarah das Motte in Deutschland, Klein Paschleben angekommen ist. es ihr gut geht und ich sie gerne kennen lernen darf.

als es dann endlich so weit war und ich zu motte kommen durfte, war ich total aufgeregt und sehr nervös, aber auch voll vorfreude und so glücklich.

Erst haben wir uns unterhalten, dann haben sie die Tür geöffnet und Motte kam ein Stück herausgetreten. Unsere Blicke trafen sich und für mich war klar, dass wir zusammengehören, dass ich ihr helfen möchte und wir uns einfach gefunden haben. seitdem diesem Moment hatte Motte vertrauen zu mir.

Schon bald durfte ich sie wiedersehen, diesmal bei mir und meiner Mama zuhause. ich weiß noch, das sich motte ein wenig freute, als sie mich sah. Die erste Probe stand bevor, die erste Begegnung mit der Hündin von meiner Mama. das lief sehr gut, also ging es die erste Runde spazieren. Motte blieb die meiste Zeit bei mir und suchte auch den Schutz bei mir.

lange Rede kurzer Sinn, sie blieb direkt bei mir zur Probe. seit diesem Tag sind wir unzertrennlich. Auch ich hatte zu Beginn etwas Schwierigkeiten mit ihr, die starke Angst gegenüber fremden Menschen war für mich manchmal sehr anstrengend und ich war am Anfang oft überfordert damit. ich hatte es einfach unterschätz, sie war aber trotzdem immer an meiner Seite und wir haben beiden zusammengehalten. Ich habe sie kennen gelernt und sie mich.

Und als wir eingespielter waren, wurde es immer schöner.

Wir sind sehr viel unterwegs und nutzen die Zeit zusammen, knüpfen und pflegen die sozialen Kontakte die wir in den Jahren gesammelt haben. Ihr Angst gegenüber Menschen ist immer noch oft sehr groß, bei manchen Menschen fasst sie schneller vertrauen, bei manchen weniger, oft auch so unterschiedliche Menschen.

dennoch kann ich nur sagen, dass ich mega stolz auf sie bin. Sie meistert jede Situation mit einer Stärke und auch oft mit so viel Geduld. sehr viele Menschen verstehen oft nicht ihre Angst und probieren im ersten Moment immer sie zu "überzeugen". sie schreckt zurück und sucht Schutz bei mir. bleibt aber trotzdem bei mir.

Auch bei Kindern ist sie super geduldig.

Mit anderen Hunden kommt sie auch wunderbar klar. Mit Weibchen ist es anfangs immer etwas schwieriger und auch wenn der Hund größer ist, macht sie gerne erstmal einen dicken aber sobald die Hunde näher sind, freut sie sich einfach nur noch.

sie spielt dann meist mit den nur einen kurzen Moment und dann geht sie ihren eigenen weg erstmal. allgemein ist spiele so eine Sache, mit anderen Hunden selten und wenn nicht lange, mit Bällen spielen ist auch nicht so ihr Ding (sie rennt hinterher oder holt sich den Ball, das passiert aber nur einmal und dann besteht kein Interesse mehr), zieh Spielzeuge werden zu kauspielzeuge und wenn ich wirklich mit ihr spielen will, muss ich so tun wie ein Hund und dann kampeln wir uns richtig.

auch sehr faszinierend ist, dass sie ein so intelligentes Tier, nur Intelligenz Spielzeug versteht sie oft nicht, auch nicht durch zeigen oder vormachen.

was manchmal noch sehr schwierig auch für mich ist, dass ihre Unsicherheit in manchen Situationen auch schwer zu verstehen ist. einmal ist sie total cool und entspannt und ein anderes Mal in der gleichen Situation sehr unsicher und panisch.

aber wir trainieren täglich, mit sehr viel liebe, Geduld und leckerlies.

ich bin ihr für so vieles sehr dankbar, denn nicht nur sie ist stärker und hat sich weiterentwickelt, sondern auch ich habe vieles gelernt und bin stärker durch sie geworden.

Sie ist voller Liebe und Verständnis.

Trotz Anfangsschwierigkeiten, sind wir zu einem unzertrennlichen Team zusammengewachsen.

Ich empfehle und kann es nur jedem empfehlen sich einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren. Für mich war es das größte Geschenk meines Lebens.

Klar gehört eine Menge "Arbeit", Kraft, Geduld und Zeit dazu, aber auch eine ewige Treue, Liebe, Vertrauen und eine ganze Menge Spaß. man lernt immer wieder neues über seinen Hund, ich bin auch heute noch, nach 4 Jahren, überrascht, fasziniert und begeistert von Motte.

 

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